Ihr Direktinvestmentin Agri-PV

Photovoltaik, die dem Landwirt die Fläche lässt.

Das Konzept hinter Agri-PV. Landwirtschaft und Stromproduktion im Einklang.

Agri-PV

Dieselbe Fläche, doppelt genutzt.

Agri-PV nutzt dieselbe Fläche doppelt: Landwirtschaft und Stromproduktion finden gleichzeitig statt. Die Module stehen so, dass der Landwirt die Fläche weiter bewirtschaften kann, teilweise profitieren die Pflanzen sogar vom Schatten und Mikroklima der Module.

Es gibt verschiedene Agri-PV-Konzepte. Sunpeak konzentriert sich bei der Vermittlung auf Projekte mit einachsig nachgeführten Trackern, die sich mit dem Sonnenstand mitdrehen. Aus unserer Sicht bieten sie gegenüber anderen Agri-PV-Arten und klassischen Photovoltaikanlagen entscheidende Vorteile.

Die Technologie selbst gibt es schon seit Jahrzehnten in Europa. In Deutschland gewinnt sie erst jetzt an Bedeutung, weil Flächen knapper werden und Agri-PV-Anlagen eine höhere EEG-Vergütung erhalten als klassische Freiflächen-PV.

Einachsig nachgeführte Agri-PV-Modulreihe über blühender Luzerne, am Horizont ein Dorf

Vorteile für Landwirt und Investor. Beide Seiten profitieren gleichermaßen.

  • Doppelte Flächennutzung

    Landwirtschaft und Stromerzeugung konkurrieren nicht mehr: Maximal 15 % der Fläche werden für die Stromproduktion genutzt.

  • Mehr Artenvielfalt und Schutz

    Schutzstreifen unter den Modulreihen fördern die Biodiversität, die Beschattung schützt Pflanzen vor Hitze, Regen und Hagel.

  • Grünstromspeicher als Absicherung

    Ein Batteriespeicher fängt Auswirkungen von Negativstunden ab und stabilisiert die Rendite der PV-Anlage.

  • Höhere EEG-Vergütung

    Die gesetzlich garantierte Einspeisevergütung (EEG) liegt aufgrund von zusätzlichen Förderungen über der von klassischen Freiflächenanlagen.

  • Bis zu 30 % mehr Volllaststunden

    Dank der Tracker wird viel Strom morgens & abends produziert, wenn die Börsenpreise höher sind.

  • Bessere Netzverträglichkeit

    Das gleichmäßige Einspeiseprofil entlastet das Stromnetz.

Schutz vor Negativstunden. So bleibt der Ertrag auch bei volatilen Strompreisen stabil.

Beispielhafte eigene Darstellung zur Veranschaulichung des Funktionsprinzips, kein Erlösversprechen.

Tagesverlauf von Stromproduktion und Börsenpreis: die nachgeführte Agri-PV-Anlage verteilt ihre Erzeugung auf Morgen und Abend, während die klassische Freiflächenanlage ihre Spitze zur Mittagszeit erreicht, in der der Strompreis am niedrigsten ist.
ct/kWh
  1. 12 ct
  2. 8 ct
  3. 4 ct
  4. 0 ct
Tracker Agri-PVKlassische Freiflächen-PVStrompreis (EEX)
  1. 02:00
  2. 06:00
  3. 12:00
  4. 18:00
  5. 22:00

Negativstunden

Wie Agri-PV Negativstunden umgeht.

Mittags speisen fast alle PV-Anlagen gleichzeitig ein. Der Strompreis fällt dann stark, in Negativstunden wird Einspeisen sogar zum Minusgeschäft.

Die Tracker in den von uns vermittelten Projekten drehen sich mit der Sonne und haben ein deutlich breiteres Produktionsprofil als klassische, südausgerichtete Anlagen. Ein Großteil der Energie entsteht morgens und abends, wenn die Nachfrage hoch ist. Klassische Anlagen produzieren dann kaum noch Strom, unsere weiterhin. Damit stehen sie deutlich weniger im Wettbewerb.

Ergänzt um einen Batteriespeicher, der Mittagsstrom in die Morgen- und Abendstunden verschiebt, entsteht ein deutlich höherer Erlös pro Kilowattstunde.

Die konkreten Zahlen im Vergleich. Agri-PV mit Tracker im Vergleich zur klassischen Freiflächenanlage.

Realdaten einer Agri-PV-Anlage im Vergleich zu einer festen Freiflächenanlage in Bayern, Referenzzahlen aus Mai 2024. Die Zahlen sind durch Backtesting mit historischen Werten geprüft und belegt.

  1. EEG-VergütungSchritt 1 von 6

    Das EEG garantiert für die ersten 20 Jahre einen festen Mindestpreis je Kilowattstunde. Agri-PV erhält dabei einen höheren Satz als klassische Freiflächenanlagen und wird damit über die reguläre EEG-Vergütung hinaus zusätzlich gefördert.

  2. DirektvermarktungSchritt 2 von 6

    Der Strom wird über die Direktvermarktung an der Börse verkauft. Weil die Agri-PV-Anlage viel Strom morgens und abends produziert, wenn die Preise höher sind, liegt der durchschnittliche Erlös je Kilowattstunde über dem klassischer Anlagen. Der Strom der Freiflächenanlage wird zum Marktwert Solar von 3,2 Cent vergütet.

  3. MarktprämieSchritt 3 von 6

    Die Marktprämie gleicht die Differenz zwischen Börsenpreis (Marktwert Solar) und EEG-Vergütung aus. Im Mai 2024 lag der Marktwert Solar bei 3,2 ct/kWh, unter anderem wegen vieler Negativstunden. Für die Freiflächenanlage sind das 1,5 ct (zu 4,7 ct EEG-Vergütung), für Agri-PV 2,2 ct (zu 5,4 ct), ausgezahlt für jede vergütete Kilowattstunde.

  4. Effektiver StrompreisSchritt 4 von 6

    Bei der Freiflächenanlage ergibt der Marktwert Solar (3,2 ct) plus Marktprämie (1,5 ct) zusammen 4,7 ct, genau die EEG-Vergütung. Bei Agri-PV liegt der Preis aus der Direktvermarktung schon bei 6,0 ct, mit den 2,2 ct Marktprämie also 8,2 ct, deutlich über der EEG-Vergütung von 5,4 ct.

  5. VolllaststundenSchritt 5 von 6

    Aufgrund der sich mitdrehenden Tracker-Module produziert die Anlage knapp 30 Prozent mehr Strom als eine fest installierte Anlage.

  6. Umsatz im MaiSchritt 6 von 6

    Als Konsequenz lag der Umsatz einer 269-kWp-Agri-PV-Anlage im Mai 2024 bei 2.328 €, verglichen mit einer klassischen Freiflächenanlage war der Umsatz damit mehr als doppelt so hoch.

Freiflächen-PVAgri-PV 2P TrackerFallstudie Mai 2024
Freiflächen-PV und Agri-PV 2P Tracker im Vergleich, Fallstudie Mai 2024. Realdaten einer Agri-PV-Anlage im Vergleich zu einer festen Freiflächenanlage in Bayern, Referenzzahlen aus Mai 2024. Die Zahlen sind durch Backtesting mit historischen Werten geprüft und belegt.
KennzahlFreiflächen-PVAgri-PV 2P TrackerVeränderung
EEG-Vergütung5,4 ct+14,9 %
Direktvermarktung6,0 ct+87,5 %
Marktprämie2,2 ct+46,7 %
Effektiver Strompreis8,2 ct+74,5 %
Volllaststunden1.344 kWh/kWp+28,7 %
Umsatz im Mai2.328 €+140,7 %
Freiflächen-PVAgri-PV 2P Tracker

Realdaten einer Agri-PV-Anlage im Vergleich zu einer festen Freiflächenanlage in Bayern, Referenzzahlen aus Mai 2024. Die Zahlen sind durch Backtesting mit historischen Werten geprüft und belegt.

  • 4,7 ct
    5,4 ct

    EEG-Vergütung

    +14,9 %

    Das EEG garantiert für die ersten 20 Jahre einen festen Mindestpreis je Kilowattstunde. Agri-PV erhält dabei einen höheren Satz als klassische Freiflächenanlagen und wird damit über die reguläre EEG-Vergütung hinaus zusätzlich gefördert.

  • 3,2 ct
    6,0 ct

    Direktvermarktung

    +87,5 %

    Der Strom wird über die Direktvermarktung an der Börse verkauft. Weil die Agri-PV-Anlage viel Strom morgens und abends produziert, wenn die Preise höher sind, liegt der durchschnittliche Erlös je Kilowattstunde über dem klassischer Anlagen. Der Strom der Freiflächenanlage wird zum Marktwert Solar von 3,2 Cent vergütet.

  • 1,5 ct
    2,2 ct

    Marktprämie

    +46,7 %

    Die Marktprämie gleicht die Differenz zwischen Börsenpreis (Marktwert Solar) und EEG-Vergütung aus. Im Mai 2024 lag der Marktwert Solar bei 3,2 ct/kWh, unter anderem wegen vieler Negativstunden. Für die Freiflächenanlage sind das 1,5 ct (zu 4,7 ct EEG-Vergütung), für Agri-PV 2,2 ct (zu 5,4 ct), ausgezahlt für jede vergütete Kilowattstunde.

  • 4,7 ct
    8,2 ct

    Effektiver Strompreis

    +74,5 %

    Bei der Freiflächenanlage ergibt der Marktwert Solar (3,2 ct) plus Marktprämie (1,5 ct) zusammen 4,7 ct, genau die EEG-Vergütung. Bei Agri-PV liegt der Preis aus der Direktvermarktung schon bei 6,0 ct, mit den 2,2 ct Marktprämie also 8,2 ct, deutlich über der EEG-Vergütung von 5,4 ct.

  • 1.044 kWh/kWp
    1.344 kWh/kWp

    Volllaststunden

    +28,7 %

    Aufgrund der sich mitdrehenden Tracker-Module produziert die Anlage knapp 30 Prozent mehr Strom als eine fest installierte Anlage.

  • 967 €
    2.328 €

    Umsatz im Mai

    +140,7 %

    Als Konsequenz lag der Umsatz einer 269-kWp-Agri-PV-Anlage im Mai 2024 bei 2.328 €, verglichen mit einer klassischen Freiflächenanlage war der Umsatz damit mehr als doppelt so hoch.

Referenzprojekt Gramschatz. Eine in Betrieb genommene Agri-PV Anlage in Würzburg als Beleg.

  • 16,7 MWinstallierte Leistung
  • 1.354kWh/kWp spezifischer Ertrag
  • 7.000rechnerisch versorgte Haushalte
  • ~8,5 %Rendite nach Kosten, pro Jahr

Referenzprojekt

Solarpark Gramschatz.

Das 16,7-MW-Agri-PV-Projekt bei Würzburg wurde für 799 € pro kWp verkauft und produziert Strom für rechnerisch 7.000 Haushalte im Jahr. Die EEG-Vergütung liegt bei 5,32 Cent pro Kilowattstunde. Ein Batteriespeicher wird ebenfalls verbaut.

Unter der Anlage baut ein Bio-Landwirt Roggen, Bohnen und Klee an. Er hat sich in der Gemeinde stark für das Projekt eingesetzt, da er sich durch die Teilverschattung mehr Ernte erhofft, weil in heißen Sommern weniger Feuchtigkeit verdunstet. Eine fest installierte PV-Anlage kam für ihn nicht infrage, da er sonst seinen Betrieb hätte aufgeben müssen.

Blick von unten auf eine Reihe einachsig nachgeführter Solarmodule, darunter blühende Begrünung, am Horizont ein Dorf
  1. VermarktungAugust 2025
  2. BaubeginnApril 2026
  3. InbetriebnahmeAugust 2026
  4. NetzanschlussSeptember 2026

Aktuelles Projekt aus unserem Portfolio. Direkt vermittelbar, mit Fokus auf Agri-PV.

Prognosewerte gemäß Ertragsgutachten. Tatsächliche Erlöse können abweichen, eine Garantie für die erwartete Rendite besteht nicht.

  • Baugenehmigung vorhanden
  • Netzanschluss gesichert
  • EPC mit über 850 umgesetzten Projekten
  • 266 kWpinstallierte PV-Leistung
  • 392 kWhSpeicherkapazität (BESS)
  • 231.154 €Investitionsvolumen
  • 9,12 %erwartete Rendite pro Jahr
Projekttyp
Agri-PV mit Grünstromspeicher
Standort
Baden-Württemberg
Leistung PV
266 kWp
Speicherleistung
196 kW
Speicherkapazität
392 kWh
Geplante Inbetriebnahme
Q1/2027
Investitionsvolumen
231.154 Euro
Preis je kWp
869 Euro
Finanzierung
möglich
Laufzeit
30 Jahre
Ertragsprognose
9,12 Prozent gemäß externem Ertragsgutachten

Der Zugang zu spannenden Projekten beginnt hier. Kontaktieren Sie unser Team.

Die drei Ansprechpartner von Sunpeak Capital

Mit dem Klick stimmen Sie der Kontaktaufnahme sowie unserer Datenschutzerklärung zu. Wir informieren Sie gelegentlich per E-Mail über weitere Projekte oder Dienstleistungen von Sunpeak Capital. Sie können dem jederzeit widersprechen.

Häufig gestellte Fragen. Ein erster Überblick, weitere Fragen beantworten wir gerne persönlich.

Was genau ist Agri-PV?
Agri-PV steht für eine sinnvolle Doppelnutzung einer Fläche: Landwirtschaft bleibt möglich, gleichzeitig wird auf derselben Fläche Strom produziert. Es gibt mehrere Bauformen, etwa überdachtes Agri-PV direkt über den Kulturen, Zaun-Solar oder einachsig nachgeführte Tracker mit weitem Reihenabstand. Sunpeak Capital fokussiert sich in der Vermittlung auf einachsig nachgeführte Trackeranlagen.
Was ist der Vorteil von Agri-PV mit Trackern im Vergleich zu klassischen PV-Anlagen?
Einachsig nachgeführte Tracker bieten eine Reihe von Vorteilen. Dazu zählen unter anderem ein deutlich breiteres Produktionsprofil, wodurch mehr Strom zu Zeiten produziert wird, in denen der Börsenpreis höher liegt, sowie der Erhalt der Fläche: Maximal 10 % werden dem Landwirt entzogen. Dadurch entsteht kein Flächenkonflikt mit der Landwirtschaft, was die Akzeptanz gegenüber klassischen Freiflächenanlagen deutlich erhöht.
Warum ist die EEG-Vergütung bei Agri-PV höher?
Agri-PV wird staatlich gefördert, weil keine Flächenkonkurrenz zur Landwirtschaft entsteht. Anlagen bis 1 MW erhalten aktuell einen Technologiebonus von 0,5 Cent/kWh zusätzlich zur regulären Vergütung. Für größere Anlagen ist über das Solarpaket I zusätzlich ein Bonus von bis zu 2,5 Cent/kWh vorgesehen. Dieser steht allerdings noch unter dem Vorbehalt der EU-beihilferechtlichen Genehmigung und ist deshalb kein fester Bestandteil unserer Wirtschaftlichkeitsberechnung. Bis zur finalen Genehmigung stellt er daher nur einen zukünftigen möglichen Upside dar.
Welchen Einfluss nimmt Agri-PV mit Trackern auf die Arbeit des Landwirts?
Agri-PV mit Trackern ist so konzipiert, dass die landwirtschaftliche Arbeit möglichst wenig beeinträchtigt wird. Die Reihen stehen weit auseinander, sodass der Anbau bequem weiterlaufen kann. Der größte Vorteil für den Landwirt sind die zusätzlichen Pachteinnahmen, ohne dass der eigene Betrieb aufgegeben werden muss. Darüber hinaus profitiert auch die Landwirtschaft selbst: Die Module reduzieren die Verdunstung und halten den Boden feuchter, ein Vorteil, der angesichts immer heißerer Sommer zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Wieso hört man in Deutschland noch so wenig von Agri-PV?
Die Technologie der einachsig nachgeführten Tracker ist ausgereift und in weiten Teilen Europas verbreitet. In Deutschland kam sie bislang seltener zum Einsatz, da Flächen aus Gründen des Flächensparens meist sehr eng bebaut wurden, was im Winter zu einer stärkeren Verschattung führen würde. Mit der EEG-Novelle 2023 wurde der Ressourcenkampf um Flächen stärker adressiert, und Agri-PV entsprechend gefördert. Die Reihen bei Tracker-Anlagen stehen weit auseinander, die Fläche wird also nicht mehr vollständig belegt, und der Landwirt kann sie weiterhin nutzen. Dadurch entsteht im Winter auch keine relevante Verschattung mehr, sodass Agri-PV sich immer größerer Beliebtheit erfreut.

Welches Projekt
passt zu Ihnen?

Termin vereinbaren